Bei der Therapie mit zahnärztlichen Implantaten gibt es mehrere Behandlungsphasen, die hier erläutert werden sollen:

 

Planung


Gerade bei Implantatversorgungen ist eine gute Planung extrem wichtig. Dazu gehören:

  • Abklärung der Indikationen/ Kontraindikationen
  • Festlegung des Implantatsystems und der Implantatzahl
  • Festlegung der Implantatpositionen
  • Ausführliche Aufklärung des Patienten
  • Besprechung der Kostenplanung und Abklärung der Erstattung

Implantation


Nun erfolgt die eigentliche Implantation. Das Einsetzen von Implantaten ist vom Umfang des Eingriffs etwa vergleichbar mit der Extraktion eines Zahnes und kann in lokaler Anästhesie durchgeführt werden.

Falls Knochenaufbau nötig sein sollte, wird dies (soweit möglich) in der gleichen Sitzung durchgeführt.


Einheilphase


Die von uns verwendeten Implantatsysteme brauchen eine Einheilzeit von 4-12 Wochen. In Dieser Zeit ist das Implantat mit einer Einheilkappe abgedeckt, die in etwa auf Zahnfleischhöhe abschließt. Sofortbelastbare Systeme (die keine Einheilzeit benötigen) verwenden wir sehr selten, da hierfür weniger Langzeiterfahrungen vorliegen als für die herkömmlichen Systeme.

In der Einheilzeit wächst der Knochen am Implantat an. Dadurch entsteht die spätere Festigkeit.

Freilegung und Abdruck


In manchen Fällen wächst das Zahnfleisch über die Einheilkappe des Implantates. Unter Umständen ist das sogar so gewünscht (geschlossene Einheilung). Das Implantat muss in diesen Fällen vor dem Abdruck zunächst freigelegt werden. Dazu wird unter lokaler Anästhesie das kleine Stückchen Zahnfleisch entfernt.

Anschließend wird ein Abdruck des Kiefers genommen, mit dem dann im Zahnlabor der Zahnersatz hergestellt werden kann.

 

Einsetzen des Zahnersatzes


Der Zahnersatz ist fertig und kann eingesetzt werden. In der Regel sind hierbei höchstens noch kliene Korrekturen vorzunehmen.