lat.: Dens serotinus, auch: Dens sapiens (singular), Dentes sapientes (plural)

engl.: wisdom tooth

Als Weisheitszähne werden jeweils die dritten Molaren des Ober- und Unterkiefers bezeichnet. Wie alle Seitenzähne dienen sie hauptsächlich zum Zerkleinern und Zerquetschen der Nahrung. Weisheitszähne kommen im Milchgebiß nicht vor.

Die Weisheitszähne sind häufig von Durchbruchschwierigkeiten betroffen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Lexikon-Eintrag Durchbruchschwierigkeiten und unter Dentitio difficilis (akute Entzündung im Zusammenhang mit dem Zahndurchbruch)

Die Weisheitszähne sind die achten Zähne in der Zahnreihe mit den Zahnbezeichnungen 18, 28, 38 und 48.

 

Nichtanlage

Bei vielen Menschen sind die Weisheitszähne nicht angelegt. Das bedeutet, dass der Körper keine entsprechenden Zahnanlagen und folglich auch keine Weisheitszähne bildet. Die Weisheitszähne sind daher auh die Zähne, die am häufigsten nicht angelegt sind.