Um Zähne eindeutig benennen zu können, hat man Zahnschemata eingeführt, mit denen die Zähne nach bestimmten Regeln numeriert werden. In Europa ist das FDI-Schema am weitesten verbreitet, mit dem auch in Deutschland gearbeitet wird. Die FDI ist die "Fédération Dentaire Internationale", ein international anerkannter Zahnarztverband.

Aufteilung nach Quadranten

Im FDI-Schema wird das Gebiß zunächst in vier Quadranten aufgeteilt:

  1. oben rechts
  2. oben links
  3. unten links
  4. unten rechts

Man beginnt also oben rechts (Patientensicht!) und zählt im Uhrzeigersinn weiter.

Aufteilung in 4 Quadranten (Klick zum Vergrößern)

Numerierung der Zähne

Zähne und ihre Zahnbezeichnungen (Klick-Vergrößern)
Bild von Ober- und Unterkiefer mit Numerierung der Zähne nach FDI-Zahnschema

Die Nummer des Quadranten wird der Zahnnummer vorangestellt. Die einzelnen Zähne werden dann von der Mitte ab nach hinten durchgezählt.

In der Aussprache werden die Ziffern dann einzeln genannt! Der obere rechte Eckzahn heisst also nicht "Zahn dreizehn", sondern "Zahn eins-drei". Dadurch macht man deutlich, dass die erste Zahl für den Quadranten steht. Diese Aussprache ist im kompletten deutschsprachigen Raum üblich. Der Grund ist, dass im amerikanischen Zahnschema die Zähne beginnend mit dem oberen rechten Weisheitszahn durchgezählt werden. Dort gibt es dann tatsächlich einen "tooth number thirteen", der dem unteren linken Weisheitszahn entspricht.

Die Zahnbezeichnungen werden für jeden Zahn einzeln im Lexikon-Eintrag aufgeführt!

Von vorne sieht das so aus:

Zahnschema von vorne: Mund mit Zahnbezeichnungen